Klink für Mund-, Kiefer- und Plastische Gesichtschirurgie
 Universitätsmedizin Leipzig

Arbeitsgruppe: Entzündliche Knochenerkrankungen

Neben den bereits bekannten Ursachen für entzündliche Knochenerkrankungen wird seit einiger Zeit immer häufiger über infizierte Knochennekrosen im Kieferbereich berichtet, die mit der Gabe von Bisphosphonaten (Bph) in Verbindung gebracht werden.
Bisphosphonate sind Medikamente die durch Osteoklastenhemmung in den Knochenstoffwechsel eingreifen und sowohl bei Osteoporose in oraler Form, als auch bei hämatoonkologischen Erkrankungen (Plasmozytom, NHL, HL) und Knochenmetastasen in intravenöser Form verabreicht werden.

Im Zentrum der Arbeitsgruppe steht neben der Verbesserung bereits bestehender Therapiekonzepte akuter und chronischer Entzündungen im Kieferbereich aktuell auch die Erarbeitung von Therapieempfehlungen zu bisphosphonat-assoziierten Knochennekrosen.
In diesem Rahmen soll anhand klinischer Studien einerseits die effektivste Bildgebung, anderseits das optimale Therapiemanagement untersucht werden.
In weiteren Studien sollen Erkenntnisse über die Inzidenz und Prävalenz der Bisphosphonat-assoziierten Knochennekrosen gesammelt und ein Screeningmodell vor chirurgischen Eingriffen am Kieferknochen erstellt werden. 
 
Letzte Änderung: 28.07.2011, 16:38 Uhr
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