Klink für Mund-, Kiefer- und Plastische Gesichtschirurgie
 Universitätsmedizin Leipzig

Arbeitsgruppe : Bildverarbeitung - Biomechanik

Planung und Visualisierung von komplexen kieferverlagernden Eingriffen

Für die Planung von Korrektureingriffen im Kiefer-gesichtsbereich ist ein möglichst genaues Verständnis der zugrunde liegenden „Fehlstellungen“, Asymmetrien oder Gewebsdefizite notwendig.

schwerpunkte10 Planung einer komplexen Unterkiefer- und Mittelgesichtsosteotomie am Computer Komplexe Fehlbildungen im Kiefer-Gesichtsbereich erfordern eine umfassende präoperative Planung um eine optimales Behandlungsergebnis zu erzielen. An Hand von CT-Untersuchungen ist heute eine eingehende Planung mit "ausprobieren" verschiedener Möglichkeiten am PC möglich. Somit kann das optimale Verfahren ausgewählt werden. Da diese Planung äußerst aufwendig ist, wird sie bisher nur bei schwierigen Situationen eingesetzt.

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Simulation einer Oberkieferverlagerung mit daraus folgender Veränderung
der Gesichtsweichteile (Simulation ZIB, S. Zachow)

schwerpunkte11 Visualisierung der Weichgewebsveränderung nach Distraktionsosteogenese des Mittelgesichts. Gelb: vor Beginn der Therapie, rot: nach Vorverlagerung des gesamten Mittelgesichts um über 20 mm schwerpunkte12 Darstellung der knöchernen Verlagerung eines anderen Patienten. Rot eingezeichnet die Mittelgesichtsverschiebung nach quadrangulärer Osteotomie, die Pfeile geben die Verlagerungsvektoren wieder. Um die Auswirkungen von kieferverlagernden Eingriffen auf das äußere Erscheinungsbild zu analysieren, wurde vom MPI für Cognitions- und Neurowissenschaften (Dr. Wollny) ein Softewarepaket zum Vergleich verschiedener Datensätze entwickelt. So sind die Veränderungen genau analysierbar, was wichtige Hinweise für die Planung derartiger Eingriffe liefert.


 
Letzte Änderung: 30.05.2014, 10:29 Uhr
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